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BERTA HUMMEL
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ANSICHTEN, FARBEN, FORMEN. DIE EXPONATE

Malen und Zeichnen waren schon für das Kind Berta Hummel Lieblings-Beschäftigungen. Der Fünfzehnjährigen erfüllen die Eltern einen ersehnten Weihnachtswunsch: Sie schenken ihr den ersten Malkasten mit Ölfarben.

Später nutzt sie die verschiedensten Techniken, um ihrem Ideenreichtum Form zu geben. Der souveräne Umgang mit ihnen ist Zeichen ihrer großen Begabung. Entsprechend vielfältig ist ihr Oeuvre. >>

Bis zu ihrem Eintritt ins Kloster fand sie die Motive in ihrer unmittelbaren Umgebung: im Elternhaus, in Stadt und Land, bei Freunden, Nachbarn und Bekannten, bei spielenden Kindern und Passanten.

Die Fülle der Arbeiten lässt sich in acht Themenkreise gliedern. Zeitlich sind sie den Jahren des Studiums und ihrem späteren Schaffen zuzuordnen. Zu jedem Abschnitt gibt es Beispiele in der ständigen Ausstellung.

Porträts
Unter den Arbeiten der Künstlerin finden sich besonders viele Porträts. Sie dokumentieren ihre Aufgeschlossenheit gegenüber den Menschen ihrer Umgebung. Stets gelingt es ihr, den Dargestellten in seiner ganzen Persönlichkeit zu erfassen.
Blumenstücke und Stillleben
Eingehende Beobachtung charakterisiert die Blumenstücke und Stillleben. Souveräne Leichtigkeit, differenzierter Strich und markante Farbkontraste geben diesen überwiegend in der Münchner Studienzeit entstandenen Blättern den ganz persönlichen Ausdruck.
Kinder
Berta Hummels Kinderstudien nach der Natur zeigen ihre genaue Beobachtungsgabe. Eindringlich und liebevoll beschreiben sie die Welt der Kinder. Die kargen Formen der späteren Kohle- und Pastellzeichnungen erleichtern die plastische Umsetzung in die beliebten „Hummelfiguren“
Religiöse Themen
Der Eintritt ins Kloster markiert Berta Hummels stärkere Hinwendung zu religiösen Themen. Eine Fülle neuer Aufgaben kommt hier auf sie zu. Sie reichen über Andachtsgraphik und Bibelillustration, Entwürfe für Paramente (Gewänder, Gedecke und Behänge für den Gottesdienst) bis zu großen Andachts- und Altargemälden.
Landschaften und Stadtansichten
Die größte Zahl dieser Arbeiten stammt aus den produktiven Münchner Studienjahren 1927-31. Häufig sind es Motive aus Massing oder dem Rottal: straff komponierte Stadtansichten oder in die Bildtiefe gestaffelte Landschaften. Sie sind geprägt von einem ausgewogenen Farbrhythmus und einem spannungsreichen Spiel mit Geraden und Diagonalen.
Karrikaturen
Von Berta Hummels Karikaturen, meistens kleinformatigen graphischen Arbeiten, sind leider nur wenige erhalten geblieben. Die präzise Beobachtungsgabe, die ihre Porträts kennzeichnet, verbindet sich hier mit einem feinsinnigen, bisweilen spöttischen Humor: Gesehen durch die Augen eines etwa 21-jährigen Mädchens, kann die Welt manchmal drastisch erscheinen. Mit ihrer raschen Erfassung von Situationskomik sind die Karikaturen in gewisser Weise Vorboten der späteren Kinderbilder.
Aktzeichnungen
Die Aktzeichnung gehört zu den klassischen Disziplinen der Kunstschule. Hummels Akte entstammen ihren Studienjahren in München. Sie teilen sich in zwei Hauptgruppen: eine größere Anzahl von Anatomie- und Bewegungsstudien als Übungen vor dem lebenden Modell und eine Reihe von Kompositionsskizzen für die Figuren ihres großen Kreuzwegs.
Angewandte Kunst
Das Ideal, auch Alltagsgegenständen eine eigene Schönheit durch kunstvolle Gestaltung zu verleihen, führte zum hohen Stellenwert der Angewandten Kunst in Deutschland wie in England. Berta Hummels Arbeiten in diesem Feld deutet die Bandbreite der Möglichkeiten an: Firmenzeichen und Monogramme, Karten zum Andenken besonderer Ereignisse, und vor allem vielfältige Entwürfe für Textilbearbeitung, von Tischleinen bis zu Kinderhandschuhen.

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