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Picasso & Hummel - Lithografie / Collotypie / Radierung
24. Mai 2017 bis Mai 2018

Eine unerwartete Künstlerliaison vollzieht sich im Berta-Hummel-Museum in Massing. Von einem privaten Sammler erhält das Museum eine Reihe von Lithografien, Collotypien und Radierungen – teilweise noch mit Originalsignatur Picassos. Auch eine Reihe von Plakaten berühmter Picasso-Ausstellungen, vor allem in Frankreich, sowie eine Keramikschale sind zu sehen. Der weltberühmte spanische Maler, Grafiker und Bildhauer hat ein umfangreiches Gesamtwerk mit Gemälden, Zeichnungen, Grafiken, Collagen, Plastiken und Keramiken hinterlassen. Die Gesamtzahl seiner Arbeiten wird auf 50.000 geschätzt. Es ist geprägt durch eine große Vielzahl künstlerischer Ausdrucksformen und Techniken. Die Werke aus seiner blauen und rosa Periode und die Begründung des Kubismus zusammen mit Georges Braque bilden den Beginn seiner außerordentlichen künstlerischen Laufbahn.

Im Berta-Hummel-Museum trifft Pablo Picasso, der Weltkünstler – wie er oft genannt wird – auf Berta M.I. Hummel, die durch ihre Hummel-Figuren weltberühmt wurde. Mitte der 30er Jahre begann der unaufhaltsame Siegeszug der „Hummelkinder“, optisches Gemeingut, mit dem seither Generationen aufwuchsen. Hinter der lieblich heilen Welt der Kindermotive blieb lange Zeit die Vielschichtigkeit einer hochsensiblen Künstlerin auf der Strecke. Sie hinterließ ein umfangreiches Werk, vieles davon aus der Zeit ihres Kunststudiums in München als sie noch mit „Berta Hummel“ signierte: Landschafts- und Blumenaquarelle in prachtvoll leuchtender Luzidität, detailgenaue Straßenszenen, meisterhafte Aktzeichnungen, kraftvolle Porträts, schonungslose Karikaturen. Viele ihrer Werke wurden erst in den letzten Jahren einer breiten Öffentlichkeit im Museum zugänglich gemacht.

VERANSTALTUNGEN 2017
23. Juli 14°° Garnieraktion - aus vielen Teilen entsteht eine Hummel-Figur
23 Jahre Hummel-Museum
01. Okt. 13°° kostenlose Führung durch die Ausstellung
02./03. Dez. Massinger Christkindlmarkt
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Bayern & Tirol - Berta M.I. Hummel & Paul Flora
15. April 2016 bis April 2017

Paul Flora ist der neunte Künstler der in unser Museum kommt, um in einen Dialog mit Berta M.I. Hummel zu treten. Berta Hummel ist durch die Porzellanfiguren, die nach ihren Zeichnungen modelliert wurden zur weltweit bekannten Künstlerin geworden. Hinter der lieblich heilen Welt blieb lange Zeit die Vielschichtigkeit einer hochsensiblen Künstlerin auf der Strecke. Sie hinterließ ein umfangreiches Werk – vieles davon aus der Zeit ihres Kunststudiums in München, als sie noch mit „Berta Hummel“ signierte. In dieser Ausstellung werden Landschaftsbilder und Straßenszenen, kraftvolle Porträts und schonungslose Karikaturen gezeigt - ein interessantes Zusammenspiel mit Paul Flora, der vor allem mit spitzer Feder seine Bilder zu Papier brachte.

Paul Flora war der wohl bedeutendste österreichische Karikaturist und Zeichner der Nachkriegszeit. Er arbeitete viele Jahre unter anderem für „DIE ZEIT“ – auch im „Observer“, der „New York Times“ oder der „Canberra Times“ wurden seine Zeichnungen abgedruckt. Seine Bilder wurden in den bedeutendsten europäischen Museen ausgestellt, auch in New York waren seine Bilder vertreten. Seit 1987 war er Mitglied der Bayerischen Akademie der bildenden Künste. Der gebürtige Südtiroler Paul Flora lebte in Innsbruck, wo er genügend Anschauungsmaterial für sein Markenzeichen – den schwarzen Raben – hatte. Der 2009 verstorbene Künstler hat über 10.000 Bilder hinterlassen. Wir sind stolz, dass wir aus dem Fundus seiner Tochter und seines Schwiegersohns über 50 Bilder für unsere Ausstellung erhalten haben.
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Vom Bild zur Figur - 80 Jahre Hummel-Figuren
13. März 2015 bis März 2016

M.I.Hummel – ein Name, der durch die Porzellanfiguren zur weltweit bekannten Marke avancierte. Mitte der 30er Jahre begann der unaufhaltsame Siegeszug der „Hummelkinder“, optisches Gemeingut, mit dem seither Generationen aufwuchsen.

Die Hummel-Kinder werden 80 Jahre alt. Zur Leipziger Frühjahrsmesse 1935 präsentierte die Porzellanfabrik Goebel die ersten 46 Hummel-Figuren. Aus diesem Anlass zeigt das Berta-Hummel-Museum im Hummelhaus an die 100 Hummel-Original-Zeichnungen nach denen Hummel-Figuren von den Meistermodelleuren der Porzellanfabrik Goebel modelliert wurden. Aus dem Archiv geht hervor, dass Berta Hummel noch die ersten nach ihren Zeichnungen hergestellten 180 Hummel-Figuren selbst begutachtet und die farbliche Gestaltung vorgegeben hat.

Seit der Gründung des Berta-Hummel-Museums im Hummelhaus 1994 konnten zu den über 1.000 bestehenden noch mehr als 100 Hummel-Original-Zeichnungen angekauft werden, davon etwa die Hälfte mit Motiven nach denen Hummel-Figuren modelliert wurden. Aus dem mehr als 3.500 Figuren umfassenden Archiv, wie auch von Hummel-Figuren-Sammlern stellt das Museum teilweise sehr alte Figuren den Original-Bildern gegenüber. Es werden auch einige „Schmankerl“ aus dem durch die Goebel-Insolvenz aufgelösten Hummel-Figuren-Archiv gezeigt - Figuren in unterschiedlichen Entwicklungsstadien und nie auf den Markt gekommenen Figuren.

VERANSTALTUNGEN
24. April 17°° „Hummelschätze“ - Lassen Sie Ihre Schätze bewerten
10. Mai 14°° Modellieraktion mit Meistermodelleurin M. Huschka
26. Juli 14°° kostenlose Führung durch die Ausstellung (4 € Eintritt)
29. Nov. 14°° Malaktion - Eine Hummel-Porzellan-Malerin zu Gast
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„Berta Hummel - Spuren des Menscheins“
01. November 2014 bis Februar 2015

„Berta/M.I.Hummel“ – ein Name, der durch die Porzellanfiguren zur weltweitbekannten Marke avancierte. Mitte der 30-er Jahre begann der unaufhaltsame Siegeszug der „Hummelkinder“ – optisches Gemeingut, mit dem seither Generationen aufwuchsen. Hinter der lieblich heilen Welt der Kindermotive blieb lange Zeit die Vielschichtigkeit einer hochsensiblen Künstlerin auf der Strecke; denn Sie hinterließ ein umfangreiches Werk, vieles davon aus der vorklösterlichen Zeit ihres Kunststudiums in München, als sie noch mit „Berta Hummel“ signierte.

Seit einigen Jahren beginnt sich die Öffentlichkeit zunehmend mit dieser bislang weit unterschätzten „anderen Hummel“ auseinanderzusetzen. Ihre Lebens- und Werkgeschichte ist Erfolgsstory, Zeitzeugnis und Tragödie zugleich.

Bis März 2015 läuft noch die Ausstellung „Spuren des Menschseins“. Anschließend zeigt das Berta Hummel-Museum im Hummelhaus unter dem Titel „Vom Bild zur Figur – 80 Jahre Hummel-Figuren“ eine Ausstellung, in der die Originalzeichnungen von Berta Hummel den Hummel-Figuren gegenübergestellt werden. Diese Bilder dienen nun seit 80 Jahren als Vorlage zu den weltbekannten Hummel-Figuren. Das Berta-Hummel-Museum hat in seinem Archiv mehr als 3.500 Figuren, darunter die ersten 46 Figuren, welche auf der Leipziger Frühjahrsmesse 1935 erstmalig vorgestellt wurden.
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Spuren des Menschseins - Andreas Kuhnlein / Berta Hummel
21. März bis 31. Oktober 2014

Ausstellung vom 21. März bis 31. Oktober 2014

Eine der wichtigsten Aufgaben eines Museumsleiters ist es Gespräche mit Künstlern zu suchen und auf Vernissagen Kontakte zu knüpfen. So kam auch der Kontakt zu dieser Ausstellung mit Andreas Kuhnlein und seiner Frau Geli bei einer Ausstellungseröffnung in Miesbach zustande – im Hintergrund wirkten noch die Schwiegereltern meiner Tochter Stefanie Hummel mit, die mit Andreas Kuhnlein seit vielen Jahren befreundet sind. So haben wir nun die Gelegenheit 23 Skulpturen in den beiden Massinger Museen zu zeigen, 14 im Berta-Hummel-Museum im Hummelhaus und 9 im Niederbayerischen Freilichtmuseum.

Andreas Kuhnlein, geboren 1953 in Unterwössen im Chiemgau, betrachtet den Baum als wesenhafte Erscheinung und Synonym für den Menschen. Hölzern von toten und entwurzelten Bäumen entlockt er ein Menschenbild, das geprägt ist von Verletzlichkeit und Vergänglichkeit. Ein Baum mit seinen Jahresringen, weiß Kuhnlein, trägt die verflossene Zeit ebenso in sich, wie ein menschliches Antlitz. Es sind Menschenbilder, die uns fragen lassen: Wer sind wir, wo kommen wir her und wohin gehen wir?
In zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland waren seine Werke bisher zu sehen. Künstlerische Begleitungen von Europarat- und Landesausstellungen wurden ihm ebenfalls zuteil.

„Berta/M.I.Hummel“ – ein Name, der durch die Porzellanfiguren zur weltweitbekannten Marke avancierte. Mitte der 30-er Jahre begann der unaufhaltsame Siegeszug der „Hummelkinder“ – optisches Gemeingut, mit dem seither Generationen aufwuchsen. Hinter der lieblich heilen Welt der Kindermotive blieb lange Zeit die Vielschichtigkeit einer hochsensiblen Künstlerin auf der Strecke; denn Sie hinterließ ein umfangreiches Werk, vieles davon aus der vorklösterlichen Zeit ihres Kunststudiums in München, als sie noch mit „Berta Hummel“ signierte. In dieser Ausstellung zeigen wir abgestimmt auf die Skulpturen von Andreas Kuhnlein religiöse Motive, Landschaftsbilder sowie Porträts.
Seit einigen Jahren beginnt sich die Öffentlichkeit zunehmend mit dieser bislang weit unterschätzten „anderen Hummel“ auseinanderzusetzen. Ihre Lebens- und Werkgeschichte ist Erfolgsstory, Zeitzeugnis und Tragödie zugleich.
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Gesucht - Gefunden Wiederentdeckte Werke von Berta Hummel
30. Januar 2013 bis Januar 2014

Am 29. Januar 2013 eröffnete Bezirkstagspräsident Manfred Hölzlein die Ausstellung „Gesucht Gefunden – Wiederentdecke Werke von Berta Hummel“.
M. I. Hummel – ein Name, der durch die Porzellanfiguren zur weltweit bekannten Marke avancierte. Mitte der 30er Jahre begann der unaufhaltsame Siegeszug der „Hummelkinder“, optisches Gemeingut, mit dem seither Generationen aufwuchsen. Hinter der lieblich heilen Welt der Kindermotive blieb lange Zeit die Vielschichtigkeit einer hochsensiblen Künstlerin auf der Strecke. Sie hinterließ ein umfangreiches Werk, vieles davon aus der Zeit ihres Kunststudiums in München als sie noch mit „Berta Hummel“ signierte: Landschafts- und Blumenaquarelle in prachtvoll leuchtender Luzidität, detailgenaue Straßenszenen, meisterhafte Aktzeichnungen, kraftvolle Porträts, schonungslose Karikaturen. Ihre Lebens- und Werkgeschichte ist Erfolgsstory, Zeitzeugnis und Tragödie zugleich.

Seit der Gründung des Museums im Jahre 1994 wurden annähernd 100 Werke von Berta Hummel wiederentdeckt. Teilweise handelt es sich um Bilder, die für viele Jahre im Besitz verschiedener Familien waren, die Erben jedoch keinen Bezug zur Kunst Berta Hummels hatten und deshalb unserem Museum zum Kauf anboten. Ein nicht unerheblicher Teil, unter anderem die sogenannte Kalenderblattserie, wurde aus einer amerikanischen Sammlung unserem Museum angeboten. Im vergangenen Jahr konnten wir schließlich durch die Auflösung des Goebel-Hummelarchivs in Rödental 38 Bilder erwerben. Hier handelt es sich um Motive, die größtenteils Vorlagen für die weltberühmten Hummelfiguren waren.

Nach vielen Ausstellungen zusammen mit bedeutenden deutschen Künstlern ist diese Ausstellung nun exklusiv Berta Hummel gewidmet. So gibt es neben den wiederentdeckten Werken, unter anderem einen Raum in dem einzig Blumenmotive gezeigt werden. Auch an die Hummelfiguren-Sammler haben wir gedacht – in Vitrinen werden neben den Originalbildern die nach ihnen modellierten Hummelfiguren gezeigt.
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Zwei Frauen, Zwei Leben - Berta Hummel und Käthe Kollwitz
29. September 2012 bis 20. Januar 2013

Nachhaltige, zeitgemäße Kulturarbeit zu leisten ist eine Leitlinie unseres Museums. Durch eine sympathische und gleichzeitige überraschende Begegnung ist es gelungen einen Kulturbogen zwischen Köln, Massing und Tegernsee zu spannen. In fruchtbarer Zusammenarbeit mit dem Olaf-Gulbransson-Museum in Tegernsee und seiner umtriebigen Leiterin Sandra Wiedemann können wir das Werk von Käthe Kollwitz umfassend zeigen – vom 29. September 2012 bis 20. Januar 2013 in unserem Museum, anschließend im Olaf-Gulbransson-Museum in Tegernsee. 50 Grafiken sind repräsentative Beispiele für die künstlerische Arbeit aus über 40 Jahren.

Käthe Kollwitz (1867 – 1945) besaß die Gabe die Wirklichkeit mit offenen Augen zu sehen und das Geschaute mit einfühlsamer Anteil- und mutiger Stellungnahme künstlerisch zu schildern. Im Sinne einer grafischen Anklage wird sie so zu einer Friedensbotschafterin, deren Aussagen auch heute noch eindeutig und aktuell sind. In ihrer persönlichen Entwicklung wurde sie entscheidend von ihrem Elternhaus geprägt, das zum liberalen Bürgertum zählte. Die künstlerische Entwicklung vollzog sich über die Königsberger-Akademie zur Münchener Künstlerinnen-Schule, wo sie unter dem Einfluss von Fritz Ude und Max Liebermann die wichtigsten Vorbilder fand. Verantwortlich für die Hinwendung zu sozialkritischen Arbeiten, die mit ihrem ersten Zyklus „Ein Weberaufstand“ einsetzten, war die hautnahe Begegnung mit dem Großstadtelend in der Praxis ihres Mannes im Norden Berlins. Mit ihrem „Weber-Zyklus“ gelang Käthe Kollwitz auf Anhieb der künstlerische Durchbruch (…er sollte zeitlebens ihr bekanntestes Werk bleiben).

Käthe Kollwitz und Berta Hummel sind mit die berühmtesten deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. So bot es sich an Käthe Kollwitz erstmals mit Berta Hummel zusammenzuführen.

M. I. Hummel – ein Name, der durch die Porzellanfiguren zur weltweit bekannten Marke avancierte. Mitte der 30er Jahre begann der unaufhaltsame Siegeszug der „Hummelkinder“, optisches Gemeingut, mit dem seither Generationen aufwuchsen. Hinter der lieblich heilen Welt der Kindermotive blieb lange Zeit die Vielschichtigkeit einer hochsensiblen Künstlerin auf der Strecke. Sie hinterließ ein umfangreiches Werk, vieles davon aus der Zeit ihres Kunststudiums in München als sie noch mit „Berta Hummel“ signierte: Landschafts- und Blumenaquarelle in prachtvoll leuchtender Luzidität, detailgenaue Straßenszenen, meisterhafte Aktzeichnungen, kraftvolle Porträts, schonungslose Karikaturen. Ihre Lebens- und Werkgeschichte ist Erfolgsstory, Zeitzeugnis und Tragödie zugleich.

Von Berta Hummel wird in dieser Ausstellung ein „kleiner“ aber wichtiger Querschnitt durch ihr künstlerisches Schaffen gezeigt – klein deshalb, weil die 50 großformatigen Bilder von Käthe Kollwitz den Räumlichkeiten des Museums einen engen Rahmen für Berta Hummel vorgeben. Im Jahr 2013 wird eine Ausstellung ausschließlich mit Werken von Berta Hummel erfolgen, vorallem mit den nunmehr fast 100 Neuerwerbungen seit der Gründung des Museums im Jahr 1994.
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Stadt und Land - Honoré Daumier und Berta Hummel
12. Mai bis 31. August 2012

Honoré Daumier war wohl der bedeutendste französische Karikaturzeichner des 19. Jahrhunderts. Er kam jung nach Paris, wo er sich weitgehend selbstständig als Lithografiezeichner, Maler und Plastiker ausbildete. Als Zeichner und Mitarbeiter widmete er sich in den ersten regelmäßig erscheinenden Karikaturzeitschriften „La Caricature“ von 1830 bis 1835 und „Le Charivari“ von 1832 bis 1875 der politischen Satire und Sittendarstellungen, häufig in Serien. Sein präziser und klarer Stil in dem er mit sparsamsten Mitteln größte Ausdruckskraft erzielte, erhob die Lithografie zur hohen Kunst. Er fertigte auch Holzschnitte für Buchillustrationen sowie Karikaturplastiken und wandte sich zudem vor allen in den 1860er Jahren der Malerei zu, wobei er sich als Meister der Romantik und zugleich als Vorläufer des modernen Realismus erwies. Das Olaf-Gulbransson-Museum in Tegernsee hat zwei Bildserien „Honoré Daumier und die Jagd“ sowie „Honoré Daumier und die Pariser Bürger“ mit je 32 Blättern dem Berta-Hummel-Museum zur Verfügung gestellt.

Von Berta Hummel sind neben einer Reihe von Karikaturen teilweise bisher nicht veröffentlichte Tier- und Landschaftsstudien zu sehen, wie auch Stadtansichten, die während ihrer Münchner Studienzeit 1927 bis 1931 entstanden sind. Seit längerer Zeit ist auch wieder das wohl berühmteste Bild von Berta Hummel die „Dame in Rot“ zu sehen. Im Eingangsbereich des Museums wird ein kleiner Ausschnitt aus der weltweit größten Hummel-Figuren-Sammlung, die sich im Besitz des Museums befindet, gezeigt. In der Ausstellung selbst finden sich auch noch alte Hummel-Figuren zum Thema „Jagd“, welche nach Originalzeichnungen von Berta Hummel gestaltet wurden.
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Max, Moritz und die Gänseliesl - Wilhelm Busch trifft Berta Hummel
13. Mai 2011 bis April 2012

Wilhelm Busch – populär und unbekannt könnte man als Überschrift über die in dieser Ausstellung gezeigten Busch-Bilder setzen, beleuchten Sie doch die beiden Pole, zwischen denen sich auch heute noch der allgemeine Bekanntheitsgrad von Wilhelm Busch (1832 – 1908) künstlerischen Gesamtwerk bewegt. Nach wie vor sind es die berühmten Bildergeschichten allen voran „Max und Moritz“ die unmittelbar mit dem Namen des Künstlers assoziiert werden. Dass Buschs künstlerische Hinterlassenschaft aber weitaus umfangreicher und vielschichtiger ist, wird in der Öffentlichkeit noch immer nicht hinreichend wahrgenommen. Das liegt sicherlich nicht zuletzt daran, dass Wilhelm Busch zu Lebzeiten nie ausgestellt, ja, seine Bilder gerade zu verborgen hat. Unter den 54 in der Ausstellung gezeigten Exponaten befinden sich sowohl populäre Werke wie „Max und Moritz“ oder „Die fromme Helene“ als auch zahlreiche weitgehend immer noch unbekannte Arbeiten aus Buschs freiem zeichnerischen und malerischen Werk.

Von Berta Hummel sind neben einer Reihe von Karikaturen bisher nicht veröffentlichte Kinder- und Märchenbilder zu sehen. Weiter werden Blumen- und Landschaftsbilder, die während ihrer Münchener Studienjahre entstanden sind, gezeigt. Auch ein Teil der Neuerwerbungen der letzten Zeit, vor allem aus dem im vergangenen Jahr aufgelösten Hummel-Archiv der Goebel Porzellanmanufaktur, sind in der Ausstellung. Bilder nach denen Hummel-Figuren modelliert wurden runden die Ausstellung ab.

Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkuns - Wilhelm Busch http://www.karikatur-museum.de
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Freiheit und Geistesfreiheit - Olaf Gulbransson trifft Berta Hummel
Ausstellung vom 18. Mai 2010 bis April 2011

Der berühmte norwegische Maler Olaf Gulbransson trifft auf Berta Hummel im Berta-Hummel-Museum im Hummelhaus in Massing. Berühmt wurde Olaf Gulbransson durch seine politischen Karikaturen in norwegischen Satirezeitschriften – in Deutschland kennt man ihn vor allem durch seine Bilder im Simplicissimus. Für dieses Witzblatt zeichnete Olaf Gulbransson Karikaturen, welche jeweils aus einem schlagkräftigen Bild und einem treffenden Untertitel bestanden. Heutzutage noch immer geschätzt sind auch Gulbranssons Porträt-Karikaturen berühmter Zeitgenossen.

Ähnlich wie Berta Hummel illustrierte Olaf Gulbransson viele Bücher, unter anderem die „Märchen“ von Hans-Christian Andersen oder die „Lausbuben-Geschichten“ seines Redaktionskollegen Ludwig Thoma.

Berta Hummel ist in der neuen Ausstellung vor allem mit ihren hervorragenden Porträts präsent. Während ihrer Münchener Studienjahre hat sie viele Charakterköpfe porträtiert. Auch zwei Selbstbildnisse der Künstlerin wie auch die berühmte „Dame in Rot“ sind zu sehen. Wie Olaf Gulbransson hat auch Berta Hummel schonungslose Karikaturen gezeichnet.

Beiden gemeinsam ist ihre Liebe zur Heimat – Berta Hummel hat leuchtende Landschaftsaquarelle ihrer bayerischen Heimat hinterlassen – Olaf Gulbransson hat gern mit Blick von seiner zweiten Heimat dem „Schererhof“ auf der Neureuth oberhalb von Tegernsee das bayerische Alpenvorland gemalt. Den Tegernsee hatte er einmal als „seinen Fjord“ bezeichnet.
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Retrospektive zum 100. Geburtstag von Berta Hummel
21. Mai 2009 - April 2010

„M. I. Hummel“ – ein Name, der durch die Porzellanfiguren zur weltweit bekannten Marke avancierte. Mitte der 30-er Jahre begann der unaufhaltsame Siegeszug der „Hummelkinder“, optisches Gemeingut, mit dem seither Generationen aufwuchsen.

Hinter der lieblich heilen Welt der Kindermotive blieb lange Zeit die Vielschichtigkeit einer hochsensiblen Künstlerin auf der Strecke. Sie hinterließ ein umfangreiches Werk, vieles davon aus der vorklösterlichen Zeit ihres Kunststudiums in München, als sie noch mit „Berta Hummel“ signierte: Landschafts- und Blumenaquarelle in prachtvoll leuchtender Luzidität, detailgenaue Straßenszenen, meisterhafte Aktzeichnungen, kraftvolle Porträts, schonungslose Karikaturen.

Seit einigen Jahren beginnt die Öffentlichkeit zunehmend, sich mit dieser bislang weit unterschätzten „anderen Hummel“ auseinanderzusetzten. Ihre Lebens- und Werkgeschichte ist Erfolgsstory, Zeitzeugnis und Tragödie zugleich.

Die Ausstellung zum 100-sten Geburtstag von Berta Hummel nähert sich der Künstlerin von der biografischen Seite. Begleitet von zahlreichen Dokumenten und Fotografien spannt sie einen Bogen von den Buntstiftbildern einer fröhlichen Kindheit bis zur letzten zarten Zeichnung, die kurz vor ihrem frühen Tod entstand.

Im Eingangsbereich des Museums werden alte Hummel-Figuren sowie Hummelpuppen gezeigt. Ein kleiner Ausschnitt aus der weltweit größten Hummel-Figuren-Sammlung, die sich ebenfalls im Besitz des Museums befindet.

Das Buch zur Ausstellung: Dido Nitz „M. I. Hummel – Ich will Freude machen! Eine Schicksalshafte Frauenkarriere“, arsEdition München, ISBN 978-3-7607-2964-0, 29,95 €.
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Seelenlandschaften - Lovis Corinth / Berta Hummel / Peter Wittmann
Ausstellung vom 14. März 2008 bis Mai 2009

2008, zum 150. Geburtstag von Lovis Corinth (1858 – 1925), zeigen renommierte Museen Europas, wie das Musée d’ Orsay in Paris, das Museum der Bildenden Künste in Leipzig und das Kunstforum der Ostdeutschen Galerie, Regensburg, das Oeuvre dieses Künstlers. Den Auftakt bildet die Ausstellung „Seelenlandschaften“ im Berta-Hummel-Museum im Hummelhaus, Massing. Gezeigt werden neben Bildern aus Corinths Walchensee Serie (zur Verfügung gestellt vom Kunstforum Ostdeutsche Galerie, Regensburg) und Graphiken aus der Sammlung Otto Mauer des Erzbischöflichen Diözesanmuseums in Wien, Arbeiten von Berta Hummel (1909 – 1946) und Peter Wittmann ( * 1951) zu diesem Thema.

Von Berta Hummel sind vorrangig Landschaftsbilder und Stadtansichten ihrer bayerischen Heimat zusehen, die während Ihrer Münchener Studienjahre entstanden sind. Eine Reihe von Bildern aus Ihrer späteren Schaffensperiode, als Franziskanerin im Kloster Sießen, zeigen Landschaften zusammen mit Ihren „Hummelkindern“, wie auch Landschaften mit religiösen Motiven, wie das Bild „Hirten auf dem Weg nach Bethlehem“.

Peter Wittmann, Regensburger Maler und Gartenkünstler, zeigt Landschaften von 1984 – 1989 - welche Resultate seines ausgedehnten Himalayaaufenthalts (1977 –1982) sind.

Außer den Werken der drei Künstler werden im Eingangsbereich des Museums alte Hummelfiguren sowie Hummelpuppen gezeigt. Eine kleine Auswahl interessanter Stücke aus der weltweit größten Hummelfigurensammlung, die sich ebenfalls im Besitz des Museums befindet.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Texten von Dr. Genoveva Nitz (Kunsthistorikerin), Dr. Herbert Schneidler (Leiter der Städtischen Galerie Regensburg) und Dr. Roman Zieglgänsberger (Leiter der graphischen Sammlung der Ostdeutschen Galerie Regensburg) und zahlreichen Abbildungen.
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Eremit & Nonne - Alfred Kubin und Berta Hummel
21. Juli 2007 - März 2008

Mit Alfred Kubin kommt einer der bekanntesten österreichischen Zeichner in das Berta-Hummel-Museum im Hummelhaus. Den größten Teil seines Lebens hat Alfred Kubin in Zwickledt, nur etwa 80 km von Massing entfernt, gelebt. Aus der Sammlung Otto Mauer, Wien, werden ab 21. Juli 2007 neben den Mappen „Kritiker“, "Nach Damaskus“ und "Am Rande des Lebens" eine Reihe bekannter Arbeiten gezeigt. Berta Hummel ist mit interessanten Arbeiten aus ihrer Münchener Studienzeit 1927-1931 vertreten. Auch einige Werke aus der frühen Zeit im Kloster sind in dieser Ausstellung zu sehen.
Video-Link: http://aeiou.iicm.tugraz.at/aeiou.film.o/o502a
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Retrospektive zum 60. Todestag von Berta/M. I. Hummel
08. November 2006 - Juni 2007

Am 08. November 2006 eröffnet der Bayerische Staatsminister Dr. Thomas Goppel die neue Ausstellung "Retrospektive zum 60. Todestag von Berta/M. I. Hummel". Für diese Ausstellung haben wir einen Querschnitt durch das gesamte künstlerische Schaffen Berta Hummels zusammengestellt. Es werden sowohl ihre früheren Werke aus der Schulzeit und den Münchner Studienjahren, als auch Werke aus der Schaffensperiode im Franziskanerinnenkloster Sießen gezeigt. Aus der Klosterzeit zeigen wir eine Reihe von Paramenten (Berta Hummel war zunächst künstlerische Leiterin der Paramentenwerkstätte im Kloster Sießen) weiter sind die Entwürfe zu ihrem berühmten Kreuzweg, Bilder zu religiösen Themen, wie auch Entwürfe zu Altarbildern und selbstverständlich eine Reihe von Kinderbildern, nach denen dann die weltberühmten Hummelfiguren hergestellt wurden, zu sehen.
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MENSCHENBILDER - BERTA HUMMEL TRIFFT HORST JANSSEN
AUSSTELLUNG VOM 19. MAI BIS 22. OKTOBER 2006

Am 19. Mai 2006 eröffnete Bezirkstagspräsident Manfred Hölzlein die neue Ausstellung. Mit Horst Janssen kommt der bedeutendste deutsche Zeichner und Grafiker der Nachkriegszeit ins Berta-Hummel-Museum. Das Horst-Janssen-Museum in Oldenburg stellte uns 33 hervorragende Blätter des Künstlers zur Verfügung - Frau Dr. Moster-Hoos, die wissenschaftliche Leiterin des Horst-Janssen-Museums in Oldenburg, skizzierte in ihrem Vortrag anlässlich der Ausstellungseröffnung die Person Horst Janssens wie auch die zur Verfügung gestellten Zeichnungen in vortrefflicher Weise. Sie bemerkte auch, dass dies erst die vierte Ausstellung nach Stuttgart, Nürnberg und München im süddeutschen Raum ist. Berta Hummel und Horst Janssen treten in dieser Ausstellung in einen Dialog - gerade bei den Portraits und Selbstportraits der beiden Künstler ergeben sich Gemeinsamkeiten wie auch interessante Parallelen in der Strichführung.
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BLÜTENRÄUME - BERTA HUMMEL / PETER WITTMANN
AUSSTELLUNG VOM 28. JUNI 2005 BIS JUNI 2006

Am 27. Juni 2005 eröffnete der Regensburger Oberbürgermeister Hans Schaidinger die neue Ausstellung "Blütenräume". Dies war bereits die 9. Ausstellung seit Eröffnung des Berta-Hummel-Museums am 22. Juli 1994. Erstmals stand ein noch lebender bayerischer Künstler - Peter Wittmann arbeitet und wohnt in der Nähe von Regensburg - im Dialog mit Berta Hummel. Ausschließlich Blumenmotive wurden bei dieser Ausstellung gezeigt. Aquarell, Bleistift, Pastell, Acryl und Öl waren die bevorzugten Malweisen. Jeder Künstler hatte einen Raum für sich, in den restlichen Ausstellungsflächen trafen Bilder beider Künstler aufeinander. Ein interessanter und spannender Dialog.
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SPURENSUCHE
AUSSTELLUNG VOM 23. JULI 2004 BIS JUNI 2005

In den vergangenen zehn Jahren wurden Spuren des Schaffens Berta Hummels verfolgt, die uns zu einer grossen Anzahl von neu- und wiederentdeckten Werken führten. Teilweise konnten sie vom Museum angekauft werden. Durch gefundene Aufzeichnungen ließen sich eine Reihe von Werken eindeutig den jeweiligen Schaffensperioden zuordnen. In dieser Ausstellung konnten wir viele, bisher unbekannte Portraits, Blumen- und Landschaftsaquarelle erstmals der Öffentlichkeit präsentieren.
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BERTA HUMMEL - MÜNCHNER STUDIENJAHRE
AUSSTELLUNG VOM 28. JUNI 2003 BIS JUNI 2004

Die Unbeschwertheit und innere Ausgeglichenheit Berta Hummels während ihrer Münchner Jahre an der Staatsschule für Angewandte Kunst spiegeln sich in einem produktiven, vielseitigen Schaffen wieder, das Landschaften, Stadtansichten, Blumenstudien, Stilleben, Portraits, Kinderbilder, Karrikaturen und auch Dekorationsarbeiten umfasst. Die Ausstellung "Münchner Studienjahre" präsentierte dem Besucher eine beeindruckende Auswahl von Werken aus dieser Zeit.

Einer der Höhepunkte der letzten 10 Jahre war die Erstellung des Werkeverzeichnisses für die Münchner Studienjahre 1927 - 1931. Dieses Buch mit über 400 Farbabbildungen wurde im November 2002 vom Prestel-Verlag in München herausgegeben.
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